Stadtteilradtour – schön war´s


Bild: Dr. Sven Tode

Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen starteten wir Sonntagnachmittag auf unsere traditionelle Stadtteilradtour durch Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde. Diesmal waren die anstehenden baulichen Veränderungen in den Stadtteilen unsere Etappenziele.

Erster Halt war die alte Frauenklinik Finkenau, wo in den kommenden Monaten weit über 500 Wohneinheiten entstehen werden. Die ersten Gebäude sind bereits fertiggestellt und anhand mitgebrachter Karten konnten wir sehen, was sich darüberhinaus ändern wird. Die nächste Neuerung steht am Hofweg an, wo der Klipper THC seine Flächen verlassen hat und zwischen Averhoff- und Heinrich-Hertz-Straße Wohnbebauung und Wellnessanlagen entstehen. Beide Bebauungsgebiete werden allerdings nicht den günstigen Wohnraum schaffen, den Hamburg braucht.

Da sind unsere Hoffnungen bei der Grünen Mitte Hohenfelde schon größer. Diese wird für das ehemalige Gelände der Schule Ifflandstraße geplant und vorgesehen ist neben Genossenschafts- und Eigentumswohnungen auch sozial geförderter Wohnraum. Der Wermutstropfen ist natürlich die drohende Obdachlosigkeit des Treff Hohenfelde e.V., der zentrale Anlaufpunkt für die Jugendlichen im Stadtteil.

Neben den großen Bauvorhaben haben wir auch Abstecher zu den versteckten Sehenswürdigkeiten in unserem Distrikt gemacht: in die Geschichte des roten Barmbek, zu typischen Terrassenhäusern, zum Lord von Barmbek oder zu Schwimmbahnen, die wenige Zentimeter zu kurz sind. Nur, woher der Name Klipper kommt, darauf wusste niemand eine Antwort.

Deshalb hier die versprochene Aufklärung: „Klippen“ ist hamburgisch und heißt Ballschlagen. Uns hat es viel Spaß gemacht und die Mitradelnden hatten viele Wünsche weiterer thematischer Radtouren. Deshalb, ganz bestimmt: bis zum nächsten Mal!