Aktuelles


Wie kann Altersarmut verhindert werden?

Am Mittwoch war Klaus Wicher zu Gast in unserer Distriktsversammlung. Klaus ist Landesvorsitzender des SoVD Hamburg (Sozialverband Deutschland, Landesverband Hamburg). Mit ihm haben wir über die Ursachen von Altersarmut und über Konzepte zu deren Lösung diskutiert. Vielen Dank für den sehr interessanten Vortrag, Klaus! Weitere Infos finden sich auch auf der Homepage http://www.sovd-hh.de/lv_hamburg.0.html, oder auf der Facebookseite https://www.facebook.com/SoVD-Hamburg-102354283148437/…


Wohnen muss bezahlbar sein

Bild: SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg

Einladung

Die SPD-Bürgerschaftsabgeordneten für den Wahlkreis Barmbek, Uhlenhorst, Dulsberg und Hohenfelde Ksenija Bekeris und Sven Tode laden herzlich zur Veranstaltung „Wohnen muss bezahlbar sein“ am 6. Juni um 19:30 Uhr im Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30 ein.

Wohnen ist eines der zentralen Themen, welches die Menschen in Hamburg bewegt. Seit 2011 wurden über 35.000 Wohnungen fertiggestellt. Aber wie in allen anderen Wachstumsmetropolen Deutschlands ist der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum nach wie vor groß. Ziel der SPD Hamburg ist es, dass das Wohnen in Hamburg für alle Menschen bezahlbar bleibt. Rund 100.000 neue Wohnungen benötigt Hamburg in den nächsten 10 Jahren. Auch eine Nachverdichtung in bestehenden Quartieren ist dafür nötig. Dabei soll Hamburg grün bleiben. Eine Stadt für alle, gleichzeitig lebenswert, bezahlbar und nachhaltig. Wie kann das gelingen?

Darüber diskutieren am 6. Juni Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord, Dirk Kienscherf, Fachsprecher Stadtentwicklung der SPD-Fraktion, und die Wahlkreisabgeordneten Ksenija Bekeris und Sven Tode.

Neben der aktuellen Lage auf dem Wohnungsmarkt in Hamburg und Nord wird die Wohnsituation in Barmbek, Uhlenhorst, Dulsberg und Hohenfelde im Mittelpunkt stehen.

Fragen und Anregungen zur Veranstaltung können gerne schon im Vorwege an die SPD-Wahlkreisbüros Ksenija Bekeris: info@ksenija-bekeris.de, Tel: 040/519 069 08 und Sven Tode: kontakt@sven-tode.de, Tel: 040/398 766 22 gerichtet werden.

 


Martin Schulz neuer SPD-Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat

Bild: SPD Parteivorstand

Jubel der über 3.500 Delegierten und Gäste auf dem Berliner Parteitag – die Stimmung ist auf Betriebstemperatur: Jetzt geht’s los! Martin Schulz ist neuer Parteichef und Kanzlerkandidat der SPD. Der Wahlkampf ist eröffnet. Mit 100 Prozent wählten ihn die Delegierten zum neuen Vorsitzenden.

Bewegt schritt Martin Schulz am Sonntag durch die Reihen von mehr als 3.500 jubelnden Menschen in der Berliner Arena. Die große Begeisterung für den designierten Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten der vergangenen Wochen und Monate hält an. „Und nun stehe ich vor Euch. Ein Mann aus Würselen, aus einfachen Verhältnissen. Ich bewerbe mich um ein Amt, das großartige Menschen vor mir inne hatten“, so Schulz in seiner Rede. Er tritt in die Fußstapfen von August Bebel, Otto Wels und Willy Brandt.

Gerechtigkeit, Respekt und Würde
Und er wurde mit einer überwältigenden Mehrheit von 100 Prozent zum neuen Parteichef und Kanzlerkandidaten gewählt. In seiner Rede zeigte sich Martin Schulz demütig und zugleich voller Tatendrang: „Wann immer die Freiheit in Deutschland bedroht oder wenn Reformen notwendig waren, dann musste das unsere stolze Partei hinbekommen.“

Martin Schulz blickte kämpferisch nach vorne. Mit seiner Politik für die Menschen setzt er Zeichen für eine solidarische und intakte Gesellschaft, in der es darum geht, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam stark zu sein. „Bei unserem Programm wird es um Gerechtigkeit, um Respekt und um Würde gehen.“

Wer in diesem Land hart arbeitet, wer sich engagiert, wer für die Eltern oder für die Kinder da ist und sich dabei an die Regeln hält, „der hat unseren Respekt verdient“, betonte Martin Schulz.

Eine Gesellschaft, die gerechter ist und in der soziale Sicherheit existiert, sei zudem widerstandsfähiger, betonte der Parteivorsitzende. „Nicht so anfällig für die einfachen Botschaften der Verführer, die inzwischen weltweit ihr Unwesen treiben.“ Den Gegnern von Freiheit und Demokratie rief er entgegen: „In der SPD habt Ihr den entschiedensten Gegner, den man haben kann!“

Es geht um Sicherheit und Freiheit in einer gerechten Gesellschaft – Zeit für eine neue sozialdemokratische Ära. Martin Schulz schwor die Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf einen kämpferischen Wahlkampf ein: „Wir wollen, dass die SPD die stärkste politische Kraft nach der Bundestagswahl wird.“ Unter anhaltendem Beifall fügte er hinzu: „Und ich will der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.“

Sigmar Gabriel hatte den Wechsel zu Martin Schulz möglich gemacht. Nach knapp siebeneinhalb Jahren Parteivorsitz verabschiedete er sich aus der Parteispitze. Unter großem Beifall der Delegierten und der 3.500 Genossinnen und Genossen in der Halle betonte er sichtlich gerührt: „Es gibt keinen Grund für Melancholie. Es dürfte der fröhlichste Übergang sein, den unsere Partei seit Jahrzehnten erlebt hat.“ Vom Parteitag ging ein Signal des Aufbruchs aus. Gabriel: „Dieser Aufbruch hat einen neuen Namen: Martin Schulz.“

 


Kennenlerntreffen für Neumitglieder

Bild: Martin Audorff

Ein Ruck geht durch Deutschland – viele Menschen wollen sich in der Sozialdemokratischen Partei engagieren und organisieren, so wie zahlreiche Neumitglieder in unserem Distrikt. Am 18. Februar gab es ein Kennenlerntreffen, wo sich die Neumitglieder bei Kaffee und Kuchen mit den Vorstandsmitgliedern unterhalten und sich perönlich kennenlernen konnten. Im Gespräch wurden auch die Strukturen der SPD Hamburg und unseres Distikts erläutert und ganz zwanglos geplaudert.

 

 

 


Distriktsversammlung zu Stadtentwicklung und Wohnungsbau in Hamburg

Bild: Martin Audorff

10.000 neue Baugenehmigungen pro Jahr sollen es werden, über 6000 Wohnungen pro Jahr wurden in den letzten 4 Jahren gebaut, zusätzlich kommen noch die Unterkünfte für Flüchtlinge – eine enorme Leistung aller Beteiligten. Erste, leichte Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist schon spürbar, reicht aber aufgrund des wachsenden Zuzugs nach Hamburg noch nicht aus. Daher wird weitergebaut… immer im Drittelmix, also je 1/3 Sozialwohnraum, 1/3 Genossenschaften, 1/3 freier Markt. Auch für studentisches Wohnen haben wir schon in der letzten Wahlperiode Verbesserungen erreicht: verbilligte Grundstücksvergabe, Förderung von energetischem Sanieren und Zuschüsse für Mieten in einzelnen Stadtteilen. Durch die aus Hamburg ausgehende Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip bei den Maklergebühren wurden Mieterinnen und Mieter zudem entlastet. Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen und die Gestaltung des Raumes weit mehr als nur eine pragmatische Bebauung.

Auf unserer letzten Distriktsversammlung am 31.1.2017 haben wir uns mit dem stadtentwicklungspolitischen Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Dirk Kienscherf, MdHB ausgetauscht. Gemeinsam haben wir eine lebhafte Diskussion zur aktuellen Situation geführt und konnten neue Einblicke gewinnen.