Bild: Dr. Sven Tode

Bild: Dr. Sven Tode, MdHB

Herzlich Willkommen,

wir freuen uns, dass Sie bei uns vorbeischauen. Hier erfahren Sie Neues aus unserem Distrikt, zur Politik vor Ort und wo Sie uns treffen können.

Wir sind 300 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde und engagieren uns für die Menschen in unseren Stadtteilen. Wir machen die „große“ Politik klein und aktuelle Themen verständlich.

Sprechen Sie uns an oder noch besser: machen Sie bei uns mit!

Ihr Sven Tode
Distriktsvorsitzender


Gespräch zu G20 mit Innensenator Andy Grote

Am 28.4.2017 war Innensenator Andy Grote bei uns im Distrikt zu Besuch und gemeinsam haben wir über den bevorstehenden G20-Gipfel gesprochen. Senator Grote hat uns ausführlich über die Sicherheitsvorkehrungen und Maßnahmen, die in der Stadt getroffen werden, berichtet. Mit dem OSZE-Treffen im Dezember hatte Hamburg eine Generalprobe und konnte bereits einiges aus dem Sicherheitskonzept durchgehen. Für den G20-Gipfel werden die Sicherheitsvorkehrungen zwar stärker sein, doch ist Senator Grote drauf bedacht, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.
Der G20-Gipfel ist ein Forum wo sich die 19 größten Industrienationen sowie die Europäische Union treffen und über Kooperationen in Fragen des internationalen Finanzsystems, austauschen können.
Besorgte Bürgerinnen und Bürger können sich hier über den anstehenden Gipfel informieren und ihre Fragen stellen. In den kommenden Tagen wir hierzu auch ein Bürgertelefon geschaltet werden.


Bild: Martin Audorff

Gestern fand die erste Sitzung des wieder gegründeten AK Kommunales statt. Themen der Sitzung waren die Begrünung der Kreuzung Graumannsweg, die neue Überquerung der Veloroute 6 am Lerchenfeld/Immenhof und die geplante Folgeunterkunft in der Averhoffstraße. Wir hatten eine interessante Diskussion und freuen uns schon auf unser kommendes Treffen im April.


Neue Folgeunterkunft in der Averhoffstraße

Am 22. März lud das Bezirksamt Hamburg-Nord zur Informationsveranstaltung in die St. Gertrud Kirche ein.
Das ehemalige Schul- und Universitätsgebäude an der Averhoffstraße soll in diesem Jahr umgebaut und zur Folgeunterkunft für 311 Flüchtlinge umgenutzt werden. Das Gebäude ist Eigentum der Stadt und dessen Umnutzung ist im Bürgervertrag festgehalten. Die Nutzung dieses Gebäudes als Folgeunterkunft ist auf zehn Jahre, mit Option auf weitere fünf Jahre, festgelegt worden. Hausherr wird fördern & wohnen sein.
Von außen werden an dem Gebäude Fenster- und Dacharbeiten durchgeführt. Innen werden in dem Gebäude Wohnungen für zwei bis sechs Personen eingerichtet. Die im 2. Obergeschoss befindliche Aula soll als Veranstaltungsraum erhalten werden. Auf den Außenanlagen wird es einen Bolz- und Spielplatz für die Kinder sowie einen Unterstand geben, um auch bei schlechtem Wetter draußen sein zu können. Insgesamt halten sich die Umbaumaßnahmen im Rahmen, so dass es nicht zu übermäßiger Lärmbelästigung kommen wird. Von den 311 neuen Bewohnern werden ca. 15% im schulfähigen Alter sein. Die neuen Schüler werden in Schulen in der Umgebung beschult. Zuerst in internationalen Klassen, wo das primäre Ziel ist, Deutsch zu lernen, ab dem zweiten Jahr werden sie dann in andere Klassen inkludiert. Neben den Kindern im schulfähigen Alter wird es auch ca. 10% Kinder im Kita-Alter geben. Da auch Flüchtlinge einen Anspruch auf einen Kita-Gutschein haben, werden auch diese Kinder eine Möglichkeit haben, eine Kita zur besuchen. Es ist nicht vorgesehen, neue Schulen und Kitas zu errichten, vielmehr soll das bestehende Angebot ausgeweitet werden. Die Baugenehmigung wurde beantragt und Baubeginn soll in diesem Sommer sein. Ab dem Spätsommer soll es einen runden Tisch geben, wo sich Freiwillige engagieren können. Ende 2017/Anfang 2018 soll die Folgeunterkunft eröffnet werden.

Bild: Martin Audorff

Bild: Martin Audorff

Bild: Martin Audorff


Martin Schulz neuer SPD-Parteivorsitzender und Kanzlerkandidat

Bild: SPD Parteivorstand

Jubel der über 3.500 Delegierten und Gäste auf dem Berliner Parteitag – die Stimmung ist auf Betriebstemperatur: Jetzt geht’s los! Martin Schulz ist neuer Parteichef und Kanzlerkandidat der SPD. Der Wahlkampf ist eröffnet. Mit 100 Prozent wählten ihn die Delegierten zum neuen Vorsitzenden.

Bewegt schritt Martin Schulz am Sonntag durch die Reihen von mehr als 3.500 jubelnden Menschen in der Berliner Arena. Die große Begeisterung für den designierten Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten der vergangenen Wochen und Monate hält an. „Und nun stehe ich vor Euch. Ein Mann aus Würselen, aus einfachen Verhältnissen. Ich bewerbe mich um ein Amt, das großartige Menschen vor mir inne hatten“, so Schulz in seiner Rede. Er tritt in die Fußstapfen von August Bebel, Otto Wels und Willy Brandt.

Gerechtigkeit, Respekt und Würde
Und er wurde mit einer überwältigenden Mehrheit von 100 Prozent zum neuen Parteichef und Kanzlerkandidaten gewählt. In seiner Rede zeigte sich Martin Schulz demütig und zugleich voller Tatendrang: „Wann immer die Freiheit in Deutschland bedroht oder wenn Reformen notwendig waren, dann musste das unsere stolze Partei hinbekommen.“

Martin Schulz blickte kämpferisch nach vorne. Mit seiner Politik für die Menschen setzt er Zeichen für eine solidarische und intakte Gesellschaft, in der es darum geht, sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam stark zu sein. „Bei unserem Programm wird es um Gerechtigkeit, um Respekt und um Würde gehen.“

Wer in diesem Land hart arbeitet, wer sich engagiert, wer für die Eltern oder für die Kinder da ist und sich dabei an die Regeln hält, „der hat unseren Respekt verdient“, betonte Martin Schulz.

Eine Gesellschaft, die gerechter ist und in der soziale Sicherheit existiert, sei zudem widerstandsfähiger, betonte der Parteivorsitzende. „Nicht so anfällig für die einfachen Botschaften der Verführer, die inzwischen weltweit ihr Unwesen treiben.“ Den Gegnern von Freiheit und Demokratie rief er entgegen: „In der SPD habt Ihr den entschiedensten Gegner, den man haben kann!“

Es geht um Sicherheit und Freiheit in einer gerechten Gesellschaft – Zeit für eine neue sozialdemokratische Ära. Martin Schulz schwor die Mitstreiterinnen und Mitstreitern auf einen kämpferischen Wahlkampf ein: „Wir wollen, dass die SPD die stärkste politische Kraft nach der Bundestagswahl wird.“ Unter anhaltendem Beifall fügte er hinzu: „Und ich will der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden.“

Sigmar Gabriel hatte den Wechsel zu Martin Schulz möglich gemacht. Nach knapp siebeneinhalb Jahren Parteivorsitz verabschiedete er sich aus der Parteispitze. Unter großem Beifall der Delegierten und der 3.500 Genossinnen und Genossen in der Halle betonte er sichtlich gerührt: „Es gibt keinen Grund für Melancholie. Es dürfte der fröhlichste Übergang sein, den unsere Partei seit Jahrzehnten erlebt hat.“ Vom Parteitag ging ein Signal des Aufbruchs aus. Gabriel: „Dieser Aufbruch hat einen neuen Namen: Martin Schulz.“